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Größer, schneller und über weitaus mehr Technik verfügt das neue LF 10, welches am vergangenen Samstagnachmittag offiziell an die Feuerwehr übergeben wurde. Zahlreiche Gäste aus der Gemeinde, allen voran Mitglieder des Gemeinderates, Vertreter der beteiligten Firmen, Kommandanten der umliegenden Feuerwehren sowie nicht zuletzt Einsatzabteilung, Jugendfeuerwehr und Alterskameraden der Freiwilligen Feuerwehr Kappel-Grafenhausen fanden sich zur offiziellen Weihe und Übergabe des Löschfahrzeugs LF 10 in der Fahrzeughalle des Feuerwehrgerätehauses ein.   In der Begrüßung der befreundeten Wehren lobte Bürgermeister Jochen Paleit die gute interkommunale Zusammenarbeit, die auf die gesamte südliche Ortenau ausstrahlt. Die Feuerwehrkameraden in Kappel-Grafenhausen haben gerade in den letzten Jahren die Dorfgeschichte entscheidend mitgestaltet; so ist durch den Bau des gemeinsamen Feuerwehrgerätehauses die Gemeinde zusammengewachsen, erklärte der Bürgermeister. Der Gemeinderat steht voll hinter den Kameraden und nimmt die im Feuerwehrbedarfsplan formulierten notwendigen Anschaffungen gerne an. Mit dem Kauf des neuen Löschfahrzeuges LF 10 hat die Gemeinde nun einen weiteren wichtigen Beitrag geleistet, dass die Feuerwehrkameraden Menschenleben retten und bei Katastrophen helfen können. Sodann appellierte Bürgermeister Paleit an die Kameraden mit Bedacht in die Fahrzeuge zu steigen, um immer wieder gesund und wohlbehalten von den Einsätzen heimzukehren.   Die Weihe beziehungsweise der ökumenische Segen für Fahrzeug und Feuerwehrleute wurde von den beiden Pfarrern Michael Gartner und Jörg Herbert vorgenommen in der Hoffnung, dass diese in großer Not unter dem Schutz Gottes stehen. Im Anschluss erfolgte die symbolische Überreichung des Schlüssels durch Bürgermeister Paleit an Kommandant Hilmar Singler. „Von der Antragsstellung bis zu Auslieferung ist es ein langer Prozess und es müssen zahlreiche Sitzungen und Termine wahrgenommen werden“, erläuterte der Feuerwehrkommandant. Herausgekommen ist ein für die Zukunft schlagkräftiges Fahrzeug. Das alte LF 8/6, welches auf Grund des Alters (27 Jahre) außer Dienst gestellt wurde, wird auf Vorschlag der Gemeindeverwaltung künftig der Jugendfeuerwehr zu Verfügung gestellt.

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Bürgermeister Jochen Paleit freut sich, im Rahmen der Dorffesteröffnung zwei staatliche Auszeichnungen von Lebensrettern überreichen zu dürfen: Herr Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat Herrn Gunther Mau für die Rettung von Menschen aus Lebensgefahr die Rettungsmedaille des Landes Baden-Württemberg verliehen. Herrn Conny Lindner hat er eine öffentliche Anerkennung ausgesprochen. Die Verleihungsurkunden sowie die Rettungsmedaille werden nun im Rahmen der Dorffesteröffnung überreicht. Wir erinnern uns:     Vor einem Jahr wurde das Wohnhaus in der Rheinstraße 24 im Ortsteil Kappel ein Raub der Flammen; der siebenköpfigen Familie Sabrina Ballin und Anatoli Rube war nichts geblieben. Nicht zuletzt dank des beherzten und unerschrockenen Eingreifens von Gunther Mau und Conny Lindner waren jedoch zumindest keine Opfer zu beklagen. Als Gunther Mau, der an jenem Tag zufällig des Weges kam, bemerkte, dass zwei Kinder aus dem offenen Dachfenster des brennenden Hauses um Hilfe riefen, zögerte er nicht, sie mithilfe einer Bautreppe aus dem Garten, die er an die Wand lehnte, zu retten. Über das Dach gelang der unerschrockene Helfer an das offene Fenster. Als er dort ankam, zog bereits dichter Rauch aus dem Dachfenster. Auf dem Weg nach oben explodierte ein Fenster unter ihm. Zu diesem Zeitpunkt herrschten bereits sehr hohe Temperaturen im Haus. Der selbstlose Retter zog beide Kinder aus dem Fenster beziehungsweise Gebäude – zuerst den drei Jahre alten Jungen, sodann dessen 13 Jahre alte Schwester. Dank seines sofortigen, entschlossenen Handelns rettete er das Leben der beiden Kinder, die zum Unglückszeitpunkt alleine zu Hause waren. Conny Linder nahm ihm sodann die geschockten Kinder auf der Bautreppe ab.

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Zur Bürgerversammlung im Rathaus Kappel durfte Bürgermeister Jochen Paleit rund 55 interessierte Bürgerinnen und Bürger begrüßen (wir berichteten) . Viele kommunalpolitisch interessante Themen wurden an diesem Abend gemeinsam mit den Referenten (unser Bild) erörtert: Breitbandausbau in Kappel-Grafenhausen: Der Ausbau schreitet voran, wie Christopher Beußel, Regio-Manager bei der Deutschen Telekom, berichtete. Ende diesen, spätestens Anfang nächsten Jahres soll das schnellere Internet verfügbar sein. Die Kunden müssen sich bei Interesse direkt mit dem Unternehmen in Verbindung setzen. Bürgermeister Jochen Paleit betonte: „Das ist eine entscheidende Verbesserung für ganz Kappel-Grafenhausen."    Bauarbeiten zum Rückhalteraum Elzmündung: Da das zentrale Einlassbaubauwerk mittlerweile eingeweiht werden konnte, sind nördlich der Fähre auf dem Rheinseiten-Damm die Fuß- und Radwege wieder freigegeben, wie Harald Klumpp, Leiter des Referates 53.3 – Integriertes Rheinprogramm beim Regierungspräsidium Freiburg, unter anderem berichtete. Die Fertigstellung des gesamten Rückhalteraumes wird für 2020 erwartet; alles in allem ein beachtliches Projekt, das auch als herausragendes Beispiel für eine gelungene, grenzüberschreitende Maßnahme bezeichnet werden kann.   Kinderbetreuung und Neubau eines Kindergartens in Kappel: Hierzu erläuterte die Leiterin der Kindertagesstätten „Regenbogen“ und „Blumenwiese“, Katja Krumm, das pädagogische Konzept. Thorsten Luick vom Bauamt der Gemeinde informierte über den geplanten, mehr als zwei Millionen Euro teuren Kindergartenneubau bei der Kappler Halle.   Gemeinschaftsschule und Neu- und Ausbau der Ferdinand-Ruska-Schule: Die Rektorin der Ferdinand-Ruska-Schule Grafenhausen, Maria Gut, erklärte, dass sich die Anmeldezahlen für die Gemeinschaftsschule Rust/Kappel-Grafenhausen verdoppelt haben. Um dem erhöhten Platzbedarf gerecht zu werden, wurden hier die aktuellen Pläne für den Neu- und Ausbau des Schulstandortes erläutert. Bürgermeister Paleits positives Fazit: „Woanders werden Schulen geschlossen, wir bauen aus."     Ausweisung eines neuen Gewerbegebiets in Grafenhausen: Frank Dinger, kaufmännischer Projektleiter stellte für die Badenova Konzept als Träger heraus, dass die rund zehn Hektar Gesamtfläche für „Kleinoberfeld III und IV" dort erschlossen werden, wo die Gemeinde bereits Grundstücke besitzt oder erwerben kann. Diesen Sommer noch soll mit dem Gemeinderat eine erste wirtschaftliche Betrachtung und eine Festlegung des Ankaufspreises für die landwirtschaftlichen Flächen beraten werden. Im Herbst könnte man dann mit den Eigentümern in Verhandlungen treten.   Sachstand zum Pflegeheim Kappel: Die Planungen mussten wegen Grundwasser- und Versickerungsproblemen leicht geändert worden, wie Projektleiter Heinz Neumann von der Kappis-Kopf-Gruppe erläuterte. Die Grundwassersituation sei zwar eine Herausforderung, die durch eine Überplanung nun aber in den Griff zu bekommen sei, so Neumann, der von einer sechsmonatigen Verzögerung sprach. „Das Gebäude wurde etwas nach rechts verschoben, die Zufahrt neu geregelt und ein neues Entwässerungskonzept abgesegnet“, informierte er. Das Projekt mit dem Namen „Haus Taubergießen“ soll noch vor der Sommerpause dem Gemeinderat vorgestellt werden und in Offenlage gehen, sodass dem Bau nichts mehr im Wege stehen sollte.   Neues Feuerwehrfahrzeug: Das neue Löschfahrzeug der Feuerwehr Kappel-Grafenhausen ist bereits da, wie Kommandant Hilmar Singler berichtete. Ende Juni, Anfang Juli soll es offiziell in Betrieb genommen werden. Das neue Fahrzeug kann beim Feuerwehrhock im September dann besichtigt werden.  

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Auf Initiative des Bundestagsabgeordneten Peter Weiß (CDU) haben sich zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kommunen in Kappel-Grafenhausen zu einem Fachgespräch über den neuen Élysée-Vertrag mit dem Vorsitzenden der Deutsch-Französischen Arbeitsgruppe, Andreas Jung (CDU), getroffen (unser Bild) . Aktuell wird der neue Vertrag von den Regierungen erarbeitet, der von einer 18-köpfigen Arbeitsgruppe aus deutschen und französischen Parlamentariern eng begleitet wird. „Der neue Élysée-Vertrag soll sich nicht nur in schönen Worten erschöpfen, sondern einen echten Mehrwert für die Menschen bieten“, so Andreas Jung, der zum Vorsitzenden der neun deutschen Mitglieder benannt worden war. Gerade in den Grenzregionen müsse dieser Mehrwert für die Menschen sichtbar werden. „Grenzgebiete müssen Herzregionen werden“, erklärte Jung.   „Ich freue mich, dass so viele Vertreter aus dem benachbartem Elsass den Weg über Rhein gefunden haben. Das zeigt deutlich, welchen hohen Stellenwert die deutsch-französische Freundschaft in unserer Region hat“, betonte Weiß. „Paris und Berlin sind wichtige Städte, aber hier in der Region schlägt der Puls der deutsch-französischen Freundschaft“, so beschrieb Bundestagsabgeordneter Peter Weiß den Gedanken hinter dem Fachgespräch im Kappler Bürgersaal. Ziel sei es, Ideen und Vorschläge für die Zukunft der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit am Oberrhein zu sammeln und diese im neuen Élysée-Vertrag zu verankern.   Bürgermeister Jochen Paleit schilderte die bewegte Historie von Kappel-Grafenhausen, die von den deutsch-französischen Beziehungen geprägt sei. Er wünsche der Veranstaltung deshalb vor allem einen „friedensstiftenden Charakter“.

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Zwei Projekte und zwei Personen wurden am Deutschen Landschaftspflegetag 2018 für ihre herausragenden Leistungen zum Erhalt und zur Entwicklung der Kulturlandschaften ausgezeichnet (unser Foto) . Bodo Ramelow, Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, und Josef Göppel, Vorsitzender des Deutschen Verbandes für Landschaftspflege, übergaben die Preise am Mittwoch vergangener Woche in Schnett. Der erste Preis in der Kategorie „Innovative Projekte“ ging an den Landschaftspflegeverband Harz e. V. und die Agrargenossenschaft Gonnatal/Leinetal eG (Sachsen-Anhalt) für das Projekt Ganzjahresweide mit Rindern im Südharz. Mit dem zweiten Preis wurde das Projekt Wilde Weiden Taubergießen ausgezeichnet, das maßgeblich von Bürgermeister Jochen Paleit geprägt wurde. Das Wirken von Reinhardt Heß (Mildenau, Sachsen) würdigte der DVL mit dem ersten Preis in der Kategorie „Engagierte Personen“. Der zweite Preis dieser Kategorie wurde Tommy Bauß aus Rhönblick in Thüringen verliehen. Der Deutsche Landschaftspflegepreis wird seit 2005 jährlich vergeben. Die zwei Preise in den beiden Kategorien „Innovative Projekte“ und „Engagierte Personen“ sind mit insgesamt 2.500 Euro dotiert. Der Deutsche Verband für Landschaftspflege als Dachverband der 167 Landschaftspflegeverbände und vergleichbarer Vereinigungen lobt den Landschaftspflegepreis für herausragende Projekte sowie außerordentliches Engagement von Privatpersonen und Unternehmen aus. Wilde Weiden Taubergießen – 2. Preis Kategorie „Innovative Projekte“ : Zum Erhalt der Auenlandschaften am südlichen Oberrhein beweiden seit 2015 eine Herde Salers-Rinder sowie Konik-Pferde Wiesen und Waldflächen. Die ökologische Wertigkeit der bewirtschafteten 90 Hektar wird durch diese Form extensiver Beweidung nachhaltig gesteigert. Zusätzlich sichert sie die biologische Vielfalt im Naturschutzgebiet Taubergießen. Der Landschaftserhaltungsverband (LEV) Ortenaukreis e. V., für den Geschäftsführerin Dr. Regina Ostermann mit dabei war, koordiniert als Projektträger die Kooperation privater wie institutioneller Akteure.

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Passend zur 800-jährigen urkundlichen Ersterwähnung von Kappel im nächsten Jahr hat die Gemeinde Kappel-Grafenhausen eine 300 Jahre alte Originalurkunde aufgekauft. Sie stammt aus dem Besitz einer älteren Dame im Schwäbischen, die als junges Mädchen im Jahre 1952 mehrere Originalurkunden aus dem Zeitraum 1671 bis ca. 1800 im Nachlass ihres Urgroßvaters gefunden und aufbewahrt hatte. Eine der Urkunden hat einen Umfang von 18 Seiten und ist datiert vom 12. August 1717 und gesiegelt und unterschrieben vom Erzpriester Franz Sigebert Dornblück aus Seelbach. Sie trägt die Überschrift Inventarium über Pfarrkompetenz zu Cappell am Rhein und beinhaltet die Ländereien und Besitztümer der Pfarrgemeinde. Herr Bernd Schellenberg, ein in Lahr aufgewachsener, in Stuttgart lebender und historisch interessierter Bekannter der älteren Dame verhinderte, dass die Urkunden bei einem Wohnungsumzug entsorgt wurden. Er erinnerte sich seiner Nachkriegskontakte mit der Familie Santo in Grafenhausen und bekam so Verbindung zum Arbeitskreis Historie der Doppelgemeinde. Der Urgroßvater als ehemaliger Besitzer der Kappler Urkunde war Leiter des Zollamts in Kehl und besaß weitere Urkunden vor allem aus dem klösterlichen Bereich. Man kann annehmen, dass er als historisch interessierter Bürger die Schriftstücke aufbewahrte bevor diese, die in der Zeit der Klösterauflösung im Rahmen der Säkularisation vielen Menschen zugänglich waren, verloren gingen. Die Kappler Urkunde soll nun noch vor dem Jubiläumsjahr wortgetreu übersetzt werden.

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