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Naturwunder der Region und Volksliedersingen beim Begegnungsnachmittag

Naturwunder der Region und Volksliedersingen beim Begegnungsnachmittag

Zu einem Nachmittag in geselliger Runde hat die Gemeinde Kappel-Grafenhausen am Donnerstag vergangene Woche die älteren Mitbürger der Gemeinde eingeladen. Auch in diesem Jahr fand der gemeinsame Nachmittag im Bürgersaal in Kappel große Beliebtheit.

Bürgermeisterstellvertreterin Brunhilde Gündner freute sich, die zahlreichen Seniorinnen und Senioren, die der Einladung der Gemeinde folgten, begrüßen zu können. Sie ließ die besten Grüße des kurzfristig verhinderten Bürgermeisters Jochen Paleit ausrichten.

Naturwunder der Region und Volksliedersingen beim Begegnungsnachmittag

Thomas Ullrich, langjähriges Vorstandsmitglied des NABU Ettenheim, entführte die Gäste  mit seinem Vortrag „Naturwunder der Region – Seltene, schöne und überraschende Arten“ in  die Welt der Flora und Fauna. Bedingt durch den Klimawandel gibt es auch in unseren Gefilden neue Arten, während andere Arten ausstarben oder vom Aussterben bedroht sind. Hier führte Thomas Ullrich den Kiebitz als eine der bedrohten Tierarten an.

Der Kleine Schillerfalter, die Kanadagans oder die „Dolomedes“ Jagdspinne sind nur einige ungewöhnliche und teilweise neue Arten unserer Region. Auch der Uhu sei in unserer Region wieder häufiger zu finden, was besonders erfreulich sei. Rund 40 Tierarten stellte Thomas Ullrich in seinem Bildvortrag
 in kurzweiliger Art und Weise vor und so mancher Gast hatte bereits selbst eine Begegnung mit den kleinen Tierchen. Doch nicht immer sind die Tiere zu sehen, wie Thomas Ullrich verriet, manchmal sind es nur die Spuren der Tiere, die wir zu sehen bekommen.

Nach dem Vortrag waren die Gäste zu Kaffee und Kuchen von der Gemeinde eingeladen. Diese Gelegenheit nutzte man zum regen Austausch untereinander und um miteinander ins Gespräch zu kommen.

Naturwunder der Region und Volksliedersingen beim Begegnungsnachmittag

Der gemeinsame Nachmittag wurde zudem mit einem Offenen Volksliedersingen mit Bernhard Duffner aus Altdorf gestaltet. Der Sohn des ehemaligen Lehrer Duffner in Kappel und Neffe von Rektor Krafft in Grafenhausen hatte hierbei auch einige Anekdoten aus vergangenen Zeiten parat, die die Gäste herzlich lachen ließen. Auch der gemeinsame Gesang kam hierbei nicht zu kurz und jeder Tisch hatte die Gelegenheit, sich ein Lied aus einem Repertoire von 120 Stücken auszusuchen. Lieder wie „Am Brunnen vor dem Tore“, „Bunt sind schon die Wälder“, oder  „Wo’s Dörflein traut zu Ende geht“ waren nur einige der angestimmten Volkslieder, die Gäste und Bernhard Duffner gemeinsam zum Besten gaben. Mit dem Badnerlied und einer dazu passenden Anekdote aus dem Leben seines Vaters ließ Bernhard Duffner den Nachmittag ausklingen.

Abschließend dankte Bürgermeisterstellvertreterin Brunhilde Gündner für das kommen – insbesondere galt der Dank aber den Akteuren die zum Gelingen des diesjährigen Begegnungsnachmittags beitrugen sowie Bernhard Wieber, der einmal mehr von Seiten des MHD einen Fahrtdienst angeboten hatte.